Wenn man vor lauter Bäumen….

… oder in meinem Fall vor lauter Kleidung das Offensichtliche nicht sieht.

(Beitrag enthält Werbung wegen Benennung von Bezugsquellen)

Es ist Dienstag morgen und draußen regnet es gerade Hunde und Katzen. Übrigens heißt das Sprichwort auf Englisch ähnlich. „It is raining cats and dogs“ – allerdings kommen hier die Katzen zuerst (nebensächliche Anmerkung).

Die letzte Woche war wohl fast überall bei uns heiß und schwül und mich machte das Wetter sehr träge. Ein wenig Gartenarbeit, sehr wenig genäht, auf Facebook den Etuikleid Sew Along beobachtet, bei Instagram gepostet – alles in allem nicht viel.

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Dann war da noch mein Blogbeitrag über die 3 Trägershirts. Alle 3 Shirts hatte ich bereits im April/Mai genäht, sie waren mit im Urlaub, ich habe sie dort getragen und auch teilweise fotografiert. Und mir war beim blau/rot/weiß gestreiften Shirt auch klar, dass ich den Stoff letztes Jahr zu einer Hose vernäht hatte. Spätestens hier hätte es ja mal „Pling“ machen können. Aber nein. Auch nicht, als ich irgendwann ganz zart daran dachte, beide Teile zusammenzutragen; da ging mir typisch norddeutsch nur: „N büschen viel Streifen“. durch den Kopf. Erst mit einem Beitrag bei Instagram über einen Fake-Jumpsuit ging so ganz langsam ein Licht an – ähnlich schnell wie die ersten Stromspar-Glühbirnen.  Mit einer schwülen Trägheit kamen da – NACHDEM mein Blogbeitrag wenige Stunden Online war – meine Gehirnzellen in Gang (Schwung wäre definitiv übertrieben!) und mir gefiel die Idee, eines Fake-Jumpsuits. Ober- und Unterteil aus einem Stoff und man kann dennoch ohne Probleme auf Toilette gehen. Denn ganz ehrlich: Ich finde diese Einteiler – im Gegensatz zu meinem Partner toll – aber wehe dem, ich muss auf Toilette.

Langsam waberte in meinem Kopf nun das frisch verbloggte Trägershirt zu der im letzten Jahr genähten Juniper von Anniways Schnittmuster zusammen. Und anstelle eines Geistesblitzes, formte sich erst verschwommen, dann allmählich klarer werdend der Gedanken, dass ich bereits alle Zutaten für einen Fake-Jumpsuit hatte.

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Mein erster Impuls war, dass ich diese Kombination noch nachträglich in meinen Blog einfüge. Dazu hätte ich aber für die Fotos beide Teile an einem Ort haben müssen,  (nächste Anmerkung: Ich lebe z. Zt. zwischen 2 Haushalten. Meine Wohnung wurde mir wegen Eigenbedarf zwar erst Anfang nächsten Jahres gekündigt, aber richtig wohl fühle ich mich dort mittlerweile nicht mehr. Also bin ich vorwiegend bei meinem Freund, bei dem sehr wahrscheinlich einziehen werde. Folglich ist ein Teil meines Hausstandes – Kleidung, Schuhe, Taschen und Dinge des täglichen kosmetischen Bedarfs – bereits bei ihm, einiges wiederum nicht).

 

Es dauerte ca. 2 Tage, bis ich im Alt-Zuhause daran dachte, die Hose einzupacken, noch einen weiteren Tag, bis ich dazu kam, Fotos zu machen.

Also umdisponieren, was deshalb nicht schwerfiel, als 2 Bilder dieses Fake-Jumpsuits bei Instagram wie eine Rakete in die Luft schossen. Da ich aber natürlich mehr als 2 Bilder gemacht habe, wird jetzt dieser Blogbeitrag mit dem Rest gefüllt.

Wer bis hierher also brav gelesen hat, kann sich jetzt entspannt zurücklehnen und Bilder gucken.

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Auch für ein Flatlay musste dieses Outfit herhalten. Und die Palme wurde vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer getragen, was ich jetzt wahrscheinlich nicht mehr hinbekommen würde, weil sie am Wochenende umgetopft wurde.

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Übrigens habe ich für mehr Realität im Internet die Fugen erst nach dem Fotoshooting gekratzt.

Und für noch mehr Realität, kommt jetzt ein Beweisfoto, dass ich sogar beim Schreiben dieses Blogposts den Fake-Overall trug, um einfühlsamer und noch motivierter darüber berichten zu können.

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Tatsächlich hatte ich die letzten 2 Tage so richtig mit dem Schreiben in Schwung zu kommen. Es ist auch mittlerweile nicht mehr Dienstag morgen sondern Mittwoch nachmittag. Dazwischen habe ich immer mal wieder etwas geschrieben, später gelöscht, neu geschrieben und nach jedem fertigen Satz das Gefühl gehabt, ich brauche dringend eine Pause. So habe ich nicht nur den Mann mit dem neuen Stromabzähler reingelassen, sondern war Joggen (um die Gedanken in Schwung zu bekommen, – warte noch auf die Wirkung), wechselte von Shorts zu langer Hose, weil es einfach zu kalt geworden ist. Am meisten hatte die Kaffeemaschine zu tun.

Damit danke ich ganz herzlich der Senseo meines Partners, meinen Joggingschuhen, meiner Kondition und dem Himbeerstrauch im Garten für die wichtigen Vitamine beim Naschen.

Und was kommt jetzt? Na klar….

Die Fakten

Schnitte: Oberteil von Kibadoo aus der Mix&Match Sommerkollektion. Die Hose ist der Schnitt Juniper von Anniway Schnittmuster  (zur Zeit der Erstellung des Beitrags war die Seite leider nicht erreichbar. Ich hoffe, sie funktioniert später wieder).

Stoff: Milliblus Kollektion F/S 2017 erworben bei Nähmaschinen Mehringer und Das Königskind, Friedberg.

Mit großer Freude verlinke ich mich mit der neuen Linkparty von Melanie alias The flying Needle

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und zum ersten Mal auch bei

DufuerDich

Habt eine gute Restwoche,

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3 Trägershirts im Vergleich

3 Trägershirts im Vergleich
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Heute ist der offizielle Startschuß für den #EtuikleidSA und es werden schon reichlich Schnitte und Stoffe vorgestellt. Zudem waren Petra von Pepelinchen und ich gestern Live auf Instagram und ich gönne mir gerade eine Pause, weil ich es nicht hinbekomme, den Live-Talk zu Facebook zu transportieren.

Darum schreibe ich jetzt lieber mal darüber, was ich schon seit einer Weile vor habe.

Trägershirts aus Webware

Schon im letzten Jahr nähte ich einige Shirts aus Webware. Die ersten Shirts wurden nach dem Schnitt aus der Burda Easy F/S2017 genäht. Besonders die Variante mit dem Volant hatte mich begeistert und dieser Trend hält bei anderen Näherinnen dieses Jahr an.trägertops nähen, schnittmuster trägertops, camisole, schnittgeflüster maria, Burda easy trägertop, trägertop vergleich, welcher schnitt ist besser, milliblus, kibadoo mix und match, trägertop lagenlook, trägershirts, diy fashion trägertop, summerstyle 2018, welches trägertop, wie nähe ich ein trägertop, derdiedaspunkt, schnittmustervergleich, german mode blogger,

Tatsächlich nähte ich dann aus der selben Zeitschrift auch ein Top ohne Volants.

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Ich schmunzel gerade über die Fotos… erstmal musste ich ewig nach ihnen suchen und zum anderen müssten sie dringend überarbeitet werden, aber es ist ja auch schön zu sehen, dass man innerhalb eines Jahres Fortschritte gemacht hat. Und außerdem geht es um das Top. Ich muss gestehen, ich kann nicht mehr viel dazu sagen, außer das es sich um eine Burdaanleitung handelt und ich den Schnitt danach nicht noch einmal nähte. Stattdessen wurde ich auf Instagram auf die Mix&Match Kollektion von Kibadoo aufmerksam gemacht, deren Modelle denen von Burda sehr ähnlich waren und zudem wesentlich leichter zu nähen sein sollten. Ich behielt das im Kopf.

Test 1 – Kibadoo Mix&Match Sommerkollektion 2017

Manche Schnittmuster müssen in der Datenwelt reifen. Und so war es auch mit dem Trägershirt. Ich zwar im letzten Sommer noch das eine oder andere Teil aus dieser Kollektion genäht, aber nicht mehr das Trägertop. Mir war es diesmal wichtig, dass ich wirklich dünne Träger hatte. Und so kaufte ich mir Kordeln/Gummi, anstatt die Träger mit der Nähmaschine zu nähen. Für den ersten Versuch wählte ich den gestreiften Viskosestoff von Milliblus, den ich bereits für eine  Juniper Hose vernäht hatte.

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Weiterlesen „3 Trägershirts im Vergleich“

Etuikleid Sew-Along

Was ist ein Sew-Along?

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Ich fange mal ganz langsam an. Nicht jeder weiß auf Anhieb, was dieser Begriff bedeutet. Bei einem Sew-Along geht es darum, dass man in einem gewissen Zeitrahmen ein Kleidungsstück oder was auch immer zusammen näht. Natürlich jeder bei sich zu Hause, aber durch das Internet mit den anderen Verbunden. Dabei kann man sich gegenseitig inspirieren, austauschen und Fragen stellen. Es ist eine ganz zwanglose und freiwillige Sache, die, abgesehen von Material und Zeit, nichts zusätzlich kostet. Es bringt einfach Spaß seine Fortschritte mit anderen zu teilen und dadurch auch möglicherweise neue Kontakte zu knüpfen.

Petra von Pepelinchen gab vor einigen Monaten den Initialschuß für dieses Projekt. Auf Instagram postete sie irgendetwas zum Thema Etuikleid und ich sprang sofort auf den Zug auf. So überlegten wir uns, dass wir einen Sew-Along daraus machen könnten und hier ist er nun.

Ich bin ein bißchen spät mit meinem Blogpost dazu dran, aber ich war noch bis vor einer Woche in Malta. Während ich noch zwischen Meer und Sonnenliege hüpfte, hatte Pepelinchen schon unglaublich viel gemacht. Die tolle Grafik, die Facebookgruppe, Instagrambeiträge und einen Blogpost mit sehr vielen Informationen.

Ich habe immerhin ein Pinterestboard gemacht, auf denen bisher Ideen zu Schnitten und Stoffen von uns gesammelt wurden. Mittlerweile ist das Board öffentlich und wer Interesse hat, kann sich gern bei mir melden, um eigene Ideen zu pinnen.

Mit der Eröffnung der Facebookgruppe wurden übrigens unsere Erwartungen betreffend der Teilnehmerinnen um Längen übertroffen. Am ersten Tag waren wir nur darum bemüht, alle Interessentinnen so schnell wie möglich in die Gruppe aufzunehmen. Am Abend waren es dann schon über 100.

Das Etuikleid

Streng nach der Definition sind diverse Kleider keine Etuikleider, aber wer geht schon immer nach Definition. Das wohl berühmteste Beispiel für ein Etuikleid trägt Audrey Hepburn bei Frühstück bei Tiffany. Es soll figurbetont sein, aber da gibt es eben inzwischen auch schon Varianten, die ab der Taille ausgestellt sind. Auch der Halsausschnitt ist beim klassischen Kleid gerade bis rund und Ärmel sind höchstens kurz. Das sich das alles verändert hat, kann man an vielen Beispielen sehen. Und was unseren Sew-Along betrifft, werden wir niemanden rauswerfen, nur weil ein tiefer Ausschnitt oder lange Ärmel genäht werden. Auch das Etuikleid kann mehr, als sich nur an seine Regeln halten.

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Bei den Stoffen kommen viele Qualitäten in Frage. Ich persönlich bevorzuge einen Stoff mit Elastananteil. Aber auch Jersey geht. Garbadine, Leinen, Baumwollsatin, wer will sogar auch Denim. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

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Wer sich nicht so gern an Reißverschlüsse macht, wählt am besten Jersey zum Reinschlüpfen.

Zum Ablauf

Der Zeitraum für den Sew-Along ist vom 06.06. bis 28.06. angelegt. Es gibt aber schon die ersten Teilnehmerinnen, die gleich loslegen möchten. Und so kann jeder nach seinem Tempo nähen. Tatsächlich wollen wir aber für die erste Zeit Ideen sammeln. Viele haben sich spontan entschieden mitzumachen und wissen noch nicht, welchen Schnitt sie wählen sollen. Wir werden versuchen, da einige Ideen zu zeigen. Und wer tatsächlich ganz schnell dabei ist, kann mit einem fertigen Kleid vielleicht auch schon ein Ansichtsexemplar machen. In unserer Gruppe ist auch eine Teilnehmerin dabei, die zwar nicht mitnäht, aber mit viel Fachwissen bei der Schnittanpassung helfen kann.

Wer beim Nähen auf Probleme stösst, Hilfe braucht oder andere Fragen hat, kann diese bei Facebook oder aber auch bei Instagram gern stellen. Wer weder das eine noch das andere hat, kann auch in unseren Blogs die Kommentarfunktion nutzen. Wer nur bei Instagram dabei ist, sollte am Besten den Hashtag #etuikleidsa benutzen.

Am 5. Juni werden Pepelinchen und ich auf Instagram einen Live-Talk machen und würden uns freuen, wenn Ihr vorbeischaut. Wer am Abend keine Zeit hat, hat später die Gelegenheit, sich das Video anzusehen.

Ein tolles und informatives Interview zum Thema Etuikleid hat Pepelinchen mit Eva Küpper geführt und kann hier gelesen werden.

Die Fakten

Die Einladung von Pepelinchens Blog

Das Interview mit Eva Küpper

Unsere Facebookgruppe findet Ihr hier Etuikleid-Sew-Along

Zum Pinterestboard geht es hier entlang

Und ohne viel Gedöns bis auf Happy Weekend,

Pascale und andere Unfälle

[Beizrag enthält Werbung wegen Benennung von Bezugsquellen]

Ach Du meine Güte – ich habe ja schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gebloggt. Und nächste Woche geht es in den Urlaub, da muss ich jetzt doch noch mal ran, bevor ich den Überblick über meine neu genähten Klamotten verliere.

 

 

Eigentlich habe ich in letzter Zeit gar nicht so viel genäht. Zumindest fühlt es sich so an. Aber als ich gestern endlich mal Fotos von allem machen wollte, musste ich auf eine Ikeatasche zurückgreifen, weil es so viel war. Und nachdem ich über 170 Fotos gemacht hatte, fand ich in meiner Wohnung doch noch ein paar Teile, die ich übersehen hatte.

Sommerkleidung nähen ist meist so wunderbar schnell und einfach. Es sei denn, man – also ich – greift zum wiederholten Mal zu Chiffon. Meine Hassliebe zu dem Stoff habe ich schon mehrfach hier im Blog erwähnt. Und ich will gerechtigkeitshalber nicht immer nur auf dem Chiffon rumreiten. Neu in meinem Portfolio der Rutschstoffe: Peachskin. Den entdeckte ich im holländischen Onlineshop. Er ist knitterfrei und wirklich weich wie ein Pfirsich, aber auch genauso rutschig wie ein Pfirsich aus der Dose. Wer vorweg mal testen möchte, ob er mit dem Stoff zurechtkommt, sollte sich eine Dose Pfirsichhälften zulegen und versuchen, sie unter der Nähmaschine zu dressieren.

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Für das Probenähen der Bluse Pascale aus dem Hause Schnittmusterlounge war das mein Stoff der Wahl. Mit ca. 2 Euro pro Meter war es genau das Material, um den ersten Schnitt zu fertigen. Kreischend bunt ist zudem ja nicht wirklich mein Stil, wobei da bei mir ja immer die Ausnahmen die Regel bestätigen. Und ich schwöre Euch, auf dem Bild im Shop war er dezenter. Aber gut, jetzt hatte ich ihn und er wurde erwählt.

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Für Jacqueline habe ich schon mehrmals zur Probe genäht und ich hoffe, ich kann das weiterhin machen, weil es wunderbar entspannt zugeht. Folglich kenne ich ihre Schnitte und wie man sie zusammenklebt. Da hat ja jeder Schnittersteller so seine eigenen Regeln. Madame Routine, mit Vornamen Versiert, Mittelname Überheblich-Tüdelich, druckte also alles aus, ignorierte die Anleitung und klebte zusammen. Schnitteile auf Stoff, zuschneiden, mit oben erwähnten Kämpfen genäht und als Vorder- und Rückenteil mit Nadeln verbunden waren, kam die erste Anprobe. Größe 36 hat bei den Schnitten von Schnittmusterlounge IMMER für mich gereicht. Immer! Dank des Stoffes glitt ich in das Teil hinein, aber dann…. bitte nur noch tiefenentspannte Bauchatmung! Um die Brust herum spannte es, um es milde auszudrücken. Übrigens der Bereich, wo die Abnäher vorne und hinten auslaufen. Da war nicht mehr viel rauszuholen. Also Bluse wieder ausziehen und das war der Moment, wo ich wirklich, wirklich froh war, dass Nadeln drin waren, denn ab einer gewissen Enge weigert sich das Material zu flutschen. Ich steckte tatsächlich drin fest. Um es abzukürzen… ich entfernte die Abnäher am Rücken, nähte mit der Overlock die Seitennähte so knappkantig wie möglich und konnte Pascale retten. Die ersten Fotos in der Nähgruppen bei Facebook riefen Begeisterung für den Stoff und das Teil hervor. Und plötzlich, als standhafte Und stilsichere Frau, fand ich den Stoff auch schön. Nur warum zum Henker passte die 36 nicht mehr? Ich druckte also Größe 38 aus und plötzlich fiel mir wieder ein, dass die Blätter bei Jacqueline nicht überlappend sondern auf Stoß geklebt werden!!! Dahin war also die 36 entschwunden.

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Nachdem das also geklärt war, kam der Punktechiffon an die Reihe und siehe da – Pascale passte,  wenn auch nicht die Punkte an den Nähten, aber ich verzichtete bewusst auf die Möglichkeit, die vordere Mittelnaht mit Band oder Rüschen zu verzieren. Und was ich bei Streifen nicht kann, kann ich bei Punkten auch nicht – nämlich schön aufeinandernähen. Wozu auch. Meine Argumentation: Wenn ein Schnittersteller sich schon die Mühe macht, Abnäher und vordere Mittelnähte zu designen, dann soll man diese auch durch Sichtbarkeit würdigen. So!

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Jetzt waren die beiden Blusen fertig und mussten nur noch fotografiert werden. Mein üblicher Sommerfotoplatz war durch den neuen Eigentümer/Vermieter belegt. Der werkelte nämlich die ganze Woche am Schuppen im Garten. Ich hingegen war vorwiegend bei meinem Freund zu Hause, hatte aber keine Lust, meine große Kamera mit Stativ mitzunehmen. Also wich ich auf meine kleine Kamera aus, die ich über mein Handy fernauslösen kann – könnte, also theoretisch. Jacqueline brauchte die Fotos und meine Kamera glänzte durch Verbindungsprobleme mit meinem Handy. Mein Partner bemerkte meinen Frust und bot spontan an, mir zu helfen. So war eine gefrustete und unmotivierte Frau vor und ein genauso unmotivierter mit Rückenschmerzen geplagter Mann hinter der Kamera. Aber wir erledigten die Aufgabe! Dabei kam es wieder zu Szenen, die nur mit meinem Partner vorkommen. Er: „Also motivieren werde ich Dich nicht.“ Ich: „Ist klar!“. Ohne Musik beim Fotografieren geht es schlecht. Also begann ich mir Musik zu denken und hampelte alsbald herum. Er: „Du bist so ein Kasper!“ Ja, was denn nun?!?

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Aber keine Sorge, wir hatten keine Krise. Mein Partner hatte am Ende sein Vergnügen, indem er mich dann auch beim Umziehen fotografierte und überhaupt Gesichtsausdrücke von mir festhielt, die mir bis dato völlig unbekannt waren.

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Die Fotosession in meinem Garten war dann wieder so, wie ich sie wollte. Allein, mit Musik und weniger Outtakes.

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So, und wenn ich schon Werbung in diesem Beitrag markieren muss, will ich sie jetzt auch machen. Die Bluse Pascale von Schnittmusterlounge ist ein toller Schnitt und ideal für den Sommer. Aber auch mit langen Ärmeln, mit Rüschen oder schlichter Borte vorne, tiefen oder kürzerem Ausschnitt ein Allrounder. Knöpfe entfallen und dennoch sitzt die Bluse toll auf Figur. Ich habe bei beiden Blusen den tiefen Ausschnitt gewählt und jeweils die Sommervariante mit kurzen bzw. gar keinen Ärmeln genäht. Die Anleitung ist klar und deutlich (ja, ich habe sie dann auch noch gelesen!) und auch für Nähanfängerinnen geeignet. Als Muttertagsspecial gibt es den Schnitt für den halben Preis.

 

 

Und da mein Blogtext jetzt doch länger als vorgesehen geworden ist, werde ich Euch die anderen Oberteile ein anderes Mal vorstellen. Da erwarten Euch dann u.a. Schnitte von Kibadoo, Sewera und Muckelie.

Mich würde übrigens sehr interessieren, ob und welche Nähunfälle bei Euch so passieren. Ihr könnt sie gern in die Kommentare schreiben. Sie werden selbstverständlich vertraulich behandelt 😉

Die Fakten:

Schnitt: Bluse Pascale von Schnittmusterlounge für Webware und auch in Petite Größen.

Stoff: Peachskin (z.zt in der Variante ausverkauft) und Chiffon von Driessenstoffen.

Ich werde jetzt verspätet zu Rums gehen und wünsche Euch einen schönen Feiertag und vielleicht ja auch ein verlängertes Wochenende. Ab nächster Woche bin ich im Urlaub. Wer mag, kann mich bei Instagram begleiten.

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Mit Umeko in der Fashion Revolution Week

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Fashion Revolution

Vor 5 Jahren stürzte in Bangladesh ein Gebäude ein, in dem neben einer Bank und Geschäften auch diverse Textilfabriken untergebracht waren. Am Tag zuvor waren Risse im Gebäude bemerkt worden und es wurde von der Polizei gesperrt. Dennoch befanden sich zum Zeitpunkt des Einsturzes mehr als 3000 Menschen im Rana Plaza. Die Betreiber der Textilunternehmen hatten ihre Angestellten trotz des gesperrten Gebäudes und der Gefahr, die davon ausging, zur Arbeit gezwungen. Es starben 1135 Menschen  und 2438 wurden verletzt. Die Kritik und Proteste, die damals endlich laut wurden, richteten sich an die vielen Bekleidungsunternehmen. Doch nicht nur die Billigketten lassen dort zu Gehältern weit unter dem Mindestlohn unter katastrophalen Bedingungen ihre Kleidung fertigen – es sind auch oftmals teure Designerlabels. Und während wir heutzutage in günstigen Klamotten bessere Konditionen für unser Arbeitsleben fordern, hat sich in der Bekleidungsindustrie in den sogenannten Drittstaaten wenig geändert.

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Ist Boykott die Lösung?

Was würde ein Boykott dieser Marken bewirken? Letztlich nichts Gutes, denn viele der Näherinnen in den Fabriken sind froh, überhaupt einen Job zu haben. Letztes Jahr hörte ich dazu einen Beitrag im Deutschlandfunk. In einem Interview bat die befragte Näherin ausdrücklich um keinen Boykott, weil so viele Menschen z.B. in Bangladesh von der Arbeit abhängig sind.  Das Problem ist sehr vielschichtig und es gibt bzw. gab diverse Dokumentationen zu dem Thema (meist spät abends – wie immer). Übrigens beschränkt sich diese Situation nicht nur auf die Bekleidungsindustrie – sie ist fast überall. Ob Ausbeutung der Arbeitskräfte und/oder der Natur. Unser Wohlstand, auf den wir oft so stolz sind, wird auf dem Rücken ärmerer Länder ausgetragen.

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Ich bin Teil des Systems

Ich bin ein Teil davon, allein schon deshalb, weil ich ein kleiner Elektronikfreak bin und gern ein schickes Smartphone, Tablet und einen Laptop habe. Ich trage Schuhe, die wahrscheinlich unter katastrophalen Bedingungen hergestellt wurden. Ich esse manchmal Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung, kaufe Gemüse im Supermarkt das aus fernen Ländern importiert wurde und in Plastik verpackt ist. Tatsächlich kann ich mir vieles nicht leisten, was unter moralischen und ökologischen Gesichtspunkten besser wäre. Aber manchmal will ich auch einfach ein bestimmtes Produkt haben, weil es mir gefällt. Mein Gewissen beruhige ich dann mit dem Wissen, zumindest ein bisschen was zu tun, in dem ich z.B. seit einigen Jahren Naturstrom von einem Unternehmen beziehe, dass nicht an die großen Stromgesellschaften angeschlossen ist. Am Ende muss man abwägen. Ich schaffe es nur selten konsequent, aber ich versuche es.

Seit gut einem Jahr nähe ich meine Kleidung selbst und habe mir außer einer Winterjacke, für die ich noch ein Gutschein hatte, nichts mehr gekauft. Seit kurzem nähe ich auch Unterwäsche und Badebekleidung. Dabei stelle ich mir manchmal die Frage, wo und wie die Stoffe produziert wurden, denn auch hier gibt es Unterschiede. Ich kann mir oft nicht die in Deutschland mit Öko-Tex Zertifikat hergestellten Stoffe leisten. Vor kurzem kaufte ich einen günstigen Stoff über einen Händler in Holland. Leider riecht das Teil nach ausgiebigen Lüften und Waschen noch immer fürchterlich nach Chemie. Was letztlich drin steckt, wo der Stoff herkommt – ich weiß es nicht.

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David gegen Goliath

Der Wunsch nach einer besseren Umwelt kommt mir manchmal wie ein Kampf zwischen David und Goliath vor. Wir kaufen Energiesparlampen, achten auf A++ Geräte im Haushalt, fahren Fahrrad anstatt Auto, buchen vielleicht einen Urlaub im Inland anstatt mit dem Flieger in ferne Regionen zu fliegen. Und was macht die Industrie? Sie tut so, als hätten wir eine nimmer endende Quelle der Resourcen. Allein in Deutschland wird Bauxit aus brasilianischen Regenwäldern, die vorher abgeholzt wurden, zu Aluminium verarbeitet, dessen täglicher Stromverbrauch dem Jahresdurchschnitt einer mittelgroßen deutschen Stadt entspricht. Weiterlesen „Mit Umeko in der Fashion Revolution Week“

Gold gepunktet

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Weicher Chambray-Jeansstoff mit goldenen Punkten? Muss ich haben. Ab damit in den Einkaufskorb, noch ein paar Stoffe dazu und ab geht die Bestellung nach Holland.

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Als das Paket kam, freute ich mich schon. Doch dann sah ich den Jeanschambray mit den goldenen Punkten und fragte mich: „Was ist denn da in Dich gefahren???“  Ihr kennt diese Momente sicher. Auf dem Bildschirm sah der Stoff noch gut aus, dass fertige Stück im Kopf auch, aber dann trifft einen die Realität hart.

Wardrobe by me hatte diesmal sehr rechtzeitig zum Probenähen für das Shirt „Anna“ aufgerufen und da ich den Stoff genau dafür bestimmt hatte, blieb ich bei der ersten Entscheidung.

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Mich funkelten die vielen goldigen Punkte an…. in der Tat zu viele und ich dachte mir, den kombiniere ich mit meinem anderen Jeansstoff, den ich eigentlich für eine Jeans bestellt hatte, um dann festzustellen, dass es ein Blusenstoff war. Ja, ich vertue mich hin und wieder bei Bestellungen.

Da hatte ich nun 2 Jeanshemdenstoffe, aber sie passten von der Dicke bzw. Festigkeit nicht zusammen.

Und was habe ich gemacht?  ….

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Ich nahm den goldigen Stoff und verwendete für einen Teil der Anna einfach die linke Seite, die ohne die Punkte.

Und so kam ich zu diesem Hemd.

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Auf den Schnitt hatte ich im Grunde gewartet. Wer sich noch an mein verhunztes aber dennoch gern getragenes Flanellhemd erinnert, weiß, dass ich mit dem damals verwendeten Schnitt keinen Frieden schließen konnte. Zwar nähte ich noch ein weiteres Flanellhemd, diesmal mit einem Schnitt von Sewera, was mir schon sehr gut gefiel, aber es war mehr ein Blusenschnitt.

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Anna hingegen ist Beides. Bluse und Hemd, lang oder kurzärmlig, verschiedene Kragenformen und mit einer tollen Rückenpasse. Also ein Schnitt für viele Gelegenheiten und Stoffe. Ich stürzte mich also auf die Möglichkeit, mir endlich meinen lang gehegten Wunsch eines Jeanshemdes zu erfüllen, aber diese goldenen Punkte haben es leider ein wenig verhindert, wenn man doch eigentlich ein schlichtes Teil haben will. Selber schuld. Doch ich will mich nicht beklagen. Es war letztlich der Probestoff und ich hatte noch 2 weitere Stoffe hier, um Anna zu nähen, doch da kam mir mal wieder eine depressive Phase dazwischen, sodass ich einen großen Teil meiner Probenähen stark reduzierte bzw. ganz absagte. Im Moment ist da psychisch ein wenig der Wurm drin.  Weiterlesen „Gold gepunktet“

M und M macht Blau

M und M macht Blau
Ein Blogbeitrag mit Werbung

Ihr Lieben,

da schrieb ich noch in meinem Blogbeitrag h+h Köln – ein ganz persönlicher Rückblick , dass ich ohne Kooperationsanfragen zurückgekommen bin und schon bekam ich über Instagram die Anfrage von Schnittmuster Berlin, ob ich 2 Schnitte ihrer neuen Kollektion designnähen würde.  Die Welt war für mich wieder im Lot.

Bevor ich jetzt weiterschreibe, möchte ich darauf hinweisen, dass alle Leser, die nicht zu Schnittmuster Berlin gehören, den gesamte Text lesen können. Schnittmuster Berlin bitte ab jetzt die kursiv geschriebenen Absätze überspringen, sonst blättert mein Image der erfahrenen und versierten Näherin.

Die Qual der Wahl

Schritt 1 stellte mich schon vor eine Herausforderung: 2 Schnitte aus der Kollektion aussuchen. Hört sich jetzt nicht schwierig an, aber bei den vielen schönen Teilen, war es wirklich nicht einfach, sich auf 2 zu beschränken.

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Schritt 2 war da schon deutlich einfacher: Die Stoffwahl. Glücklicherweise hatte ich kurz vorher in Holland Stoffe bestellt und die Auswahl wäre wesentlich schwieriger gewesen, hätte ich nicht fast ausschließlich 1,50 m bestellt. Die Schnitte wollten aber mindestens 1,60 m haben. So flogen just die meisten zurück ins Lager. Übrig blieben 2 blaue Stoffe. Einmal Jersey und einmal Chiffon. Die Papierschnitte waren auch ratzfatz da und es konnte losgehen.

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Projekt 1: Das Kleid Martha

Martha sprang mich sofort an, weil mir dieser gürtelähnliche Teil an der Seite sehr gut gefiel. Zudem war ich natürlich neugierig, wie man so einen Effekt hinbekommt. Schnittmuster abpausen, auf Stoff legen und zuschneiden! Hierbei ist das genaue Abpausen der Markierungen sehr wichtig. Falten an der Seite legen, an den Schultern legen, feststeppen – klappt! Dann 2 Raffnähte machen – klar, auch kein Problem. Vorweg schon die Schulternähte und die eine „einfache“ Seitennaht zusammensteppen, um mal eine ungefähre Idee der Passform zu bekommen. Auch hier, Daumen hoch. Für die andere Seitennaht, da wo die Falten und Raffungen waren, schaute ich mal vorsichtshalber im Blog nach der Anleitung nach und beendete (offiziell) auch die Naht.

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Zwischen Seitennaht 2 und beenden lag aber mindestens ein Tag und eine schlaflose Nacht, die eher vom Vollmond kam. Tagsüber hatte ich mich hingebungsvoll dem Auftrennen der Nähte gewidmet. Nicht einmal, nein – gleich mehrmals. Es sah einfach nicht so aus, wie auf der Zeichnung. Und im Blog war dieses Bild, dass mir schlichtweg Fragenzeichen ins Gesicht zauberte. Mein Hirn hatte einen Knoten von der Größe des Eisbergs, den die Titanic rammte. In der schlaflosen Nacht gingen mir diverse Dinge durch den Kopf, die ich Euch hier erspare. Gegen 3.00 oder 4.00 machte es dann „Klick“ im Kopf. Und das ist einer dieser Klicks, die ganz spontan kommen, ohne das man vorher lange darüber gegrübelt hatte. Der Eisberg war spontan geschmolzen. Das ich danach wieder einschlafen konnte, grenzt an ein Wunder. Nach dem Aufstehen verpflegte ich noch schnell meinen Freund mit Frühstück und setzte mich dann an die Nähmaschine. Ja, mein Hirn hatte den richtigen Klick gehabt. Das Kleid saß, die Markierungen und das Bild im Anleitungsblog ergaben plötzlich Sinn und ich fragte mich, warum ich da nicht schon vorher drauf gekommen war. Am Ende schob ich die Schuld auf den Blätterstoff… wenn man vor Blättern den Wald nicht sieht (oder so ähnlich!).

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Da das Kleid so problemlos zu nähen war, habe ich mich gleich an ein Zweites gemacht, wobei ich diesmal einen V-Ausschnitt wählte (ach ja, und die Falten an der Schulter diesmal in die richtige Richtung legte). Das das Faltenelement bei diesem Kleid auf der anderen Seite liegt, war natürlich Absicht (nicht, dass jemand denkt, ich hätte den Stoff falsch herum gelegt!….öhm) Am Rockteil nahm ich noch etwas Weite weg und schon war Martha Nr. 2 fertig. Weiterlesen „M und M macht Blau“