Aurora – Die Prinzessin unter den Blusen

Aurora – Die Prinzessin unter den Blusen

So langsam kommen diverse Probenähprojekte zum Ende und ich werde danach erstmal eine kleine Pause einlegen, um liegengebliebene Dinge zu erledigen. Ausserdem möchte ich meine Winterbasics um ein paar selbstgenähte Teile erweitern ohne zu testen – einfach mal freestylemäßig.

Aurora, Chiffon und ich

Ein Schnitt, den ich getestet habe, ist die Bluse/Tunika/Kleid Aurora von Wardrobe by me. Hinter diesem dänischen Label steht die Designerin Christina Albeck und sie gehört seit einiger Zeit zu meinen Lieblingsdesignern. Dabei kenne ich Wardrobe by me erst seit dem Frühjahr dieses Jahres, doch die Schnitte sind gut durchdacht, geben viel Spielraum für Kreativität und sitzen eigentlich von Anfang an sehr gut. Wenn es bisher beim Testen des Schnittmusters zu neuen Versionen kam, waren es meist nur Kleinigkeiten, die geändert wurden.

Anfangs war die Bluse noch namenlos, als aber bekannt wurde, dass sie Aurora heißen sollte, fiel mir sofort das Ballett Dornröschen ein, wo die Prinzessin Aurora heißt. Mein 2. Gedanke war übrigens die Mehlsorte „Aurora“ und ich hatte, wie jetzt gerade auch, den alten Werbesong im Kopf: Aurora mit dem Sonnenstern! Kennt Ihr den auch noch? Da vergesse ich ständig irgendwelche Sachen, aber so ein blöder Werbesong bleibt hängen, und das obwohl weder meine Mutter noch ich jemals diese Mehlsorte gekauft haben.

Ich entschied mich bei der Aurora gleich 2x für die gleiche Ausführung, obwohl ich sonst gern verschiedene Versionen teste, doch der nahende Winter liess mich vom Kleid wie auch der Kurzarmbluse absehen. Das nächste Frühjahr kommt bestimmt und dann kann ich es noch immer nachholen.

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Greta auf Kreta …

Greta auf Kreta …

Nach Janis in Venice wäre es ja jetzt echt toll, wenn ich hier die Bluse Greta von Fina auf Kreta vorstellen könnte, aber ich muss Euch enttäuschen – weder meine Greta noch ich waren bisher auf Kreta. Stattdessen war Greta Nr. 1 auch in Venedig, was keinerlei Reim ergibt und – ja, ich schäme mich – nicht mal Fotos von Greta in Venedig entstanden sind, obwohl ich sie anhatte. Es liegt daran, dass ich sie ein paar mal abends trug und das Licht dann nicht wirklich optimal zum Fotografieren war. Aber sie hat die Italiener mindestens genauso beeindruckt, wie meine Janis und ich bin fest davon überzeugt, dass Greta der Grund ist, weshalb wir abends bei Roberto, dem lustigen Kellner, einen Bellini aufs Haus bekamen (kann jemand das Gegenteil beweisen? – eben!!!).

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Als Fina von Finas Ideen zum Probenähen aufrief, bewarb ich mich sofort, weil ich seit einiger Zeit wirklich gern füe sie nähen wollte. Meine liebe Bloggerfreundin, Jenni von Basteltantes Nähkästchen, ist ein schon seit einiger Zeit ein Fan von Finas Schnittmustern und war beim Probenähen für das Kleid dabei. Sie steckte mich mit ihrer Begeisterung an. Und so freute ich mich doppelt, als Fina mich in ihr Team aufnahm.

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Greta mit der versetzt angesetzten, verdeckten Knopfleiste hatte mich sofort interessiert. Auf der Suche nach einem geeignet Stoff fand ich einen Rest von meinem Jumpsuit, musste aber schnell merken, dass er nicht reichen würde. Daneben lag jedoch der blaue Chiffon, den ich bereits für meine erste Juniper gewählt hatte und entschied spontan, einge Schnittteile mit dem Chiffon zuzuschneiden. So entstand unabsichtlich eine hervorragend passende Greta zur Juniper.

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Kaum aus Venedig zurück, machte ich mich an Greta Nr. 2. Für sie hatte ich bereits aus Venedig einen Nadelstreifenstoff bei Der Stoffhandel bestellt. Das war ein Samstag und ich schrieb in einer Notiz, dass ich sehr glücklich wäre, wenn der Stoff bald kommen würde. So wartete ich den Montag mit der 2. Greta ab, schaute mich aber schon vorsichtshalber nach Alternativen um, denn Greta und Fotos sollten bald für das Ebook fertig sein. Am Dienstag morgen klingelte der Postbote und brachte mir den Stoff, der direkt aus dem Paket auf dem Boden (Zuschneidetisch würde sich jetzt besser anhören, aber ich habe keinen) zum Zuschneiden landete. Zudem konnte ich noch spontan meinen Einfädler an der Nähmaschine reparieren und ich wusste, jetzt geht nichts mehr schief. Im Gegensatz zur ersten Greta gelang mir diesmal die verdeckte Knopfleiste einwandfrei, weil sich def Knoten in meinem Kopf gelöst hatte. Der Rest war unproblematisch und ich wurde übermütig. Die Besonderheit bei Greta ist nämlich, dass man die Bluse einfach so über den Kopf ziehen kann oder aber tatsächlich Knöpfe und Knöpflöcher annäht. Man kann sie auch ganz anders machen, als Bikerjacke mit Reissverschluss, wie hier bei Basteltantes Nähkästchen zu sehen ist. Das mit den Knöpflöchern klappte allerdings nicht so, wie ich wollte (hatte ja an dem Tag schon genug Erfolgserlebnisse) und ich nähte die Knopfleiste einfach zu.

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Venedig, ich komme….

Venedig, ich komme….

Nächste Woche um diese Zeit werde ich mit meinem Weltbesten durch die Lagunenstadt schlendern… Vorausgesetzt wir kommen an – da meldet sich nämlich mal wieder meine Flugangst! Da wir aber am Abend vorher in München zu einer Party eingeladen sind und am nächsten morgen von dort aus in den Flieger steigen, habe ich ein wenig die Hoffnung, dass ich wegen eines möglichen Katers gar nichts davon mitbekomme.

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Ich bin also schon mitten in der Planung, was ich einpacken werde. Durch diverse Probenähprojekte bin ich da ein wenig in Zeitdruck und Koffer für eine Flugreise zu packen, stresst mich immer wegen des Gewichtsbegrenzung. Und dann das entschärfen der Handtasche, bzw. Handgepäcks…. jedesmal glaube ich, dass ich doch irgendetwas Verbotenes dabei habe. Andererseits komme ich bei der Gelegenheit dazu, meine Handtasche mal auszumisten. Meist entdecke ich dann mindestens 4 angebrochene Päckchen Taschentücher (die nicht auffindbar waren, als ich wirklich mal eins hätte gebrauchen können), Lippenbalsam, Visitenkarten von Leuten, die ich irgendwann mal getroffen habe, Kärtchen für Arzt-/Friseurtermin (alle aus dem Vorjahr), zerknüllte Kassenbons, hin und wieder mal 1 oder 2 Centmünzen (komischerweise nie 50€), Lippenstifte und alte Parkscheine. Und das alles, obwohl ich diverse kleine Täschchen habe, in die eigentlich der Ordnung halber alles reingesteckt werden soll.  Wenn das irgendeinem von Euch bekannt vorkommt, bitte seid so gnädig und schreibt ein „Ja“ in die Kommentare, dann fühle ich mich schon besser.

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Während also viele von Euch die Koffer gerade ausgepackt haben, packe ich meinen ein und auf meinem Bett liegen schon stapelweise die Sachen, die unbedingt mit müssen – alles selbstgenäht natürlich. Während ich am anfang des Sommers noch Probleme hatte, die neu genähten Sachen zu kombinieren, scheint sich das Problem gerade wie von Zauberhand zu lösen. Letzte Woche zeigte ich Euch ja schon die Streifenbluse mit Chiffonvolant, der auch in meiner Juniperhose vorkommt. Mittlerweile ist ein neues Blüschen entstanden, dass sich auch dazu kombinieren lässt, ich es aber noch nicht zeigen kann (wie so vieles…).

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Was ich mir Anfang der Woche auf keinen Fall nehmen lassen wollte, war die Cassie Bikerhose von Elle Puls. Den Bengaline hatte ich zuvor bei Pepelinchen bestellt und er lag hier bereit. Aber anstatt am Sew along auf Facebook teilzunehmen, hatte ich die schlaue Idee, Sonntag gegen Mitternacht, kurz vorm Schlafengehen, mir den Schnitt schon mal anzusehen. Eins ergab das andere und ich fand mich plötzlich an der Nähmaschine wieder – mit einer fast fertigen Hose. Ich war wirklich todmüde, aber konnte nicht aufhören. Ich probierte sie sogar noch an und war begeistert, fiel dann ins Bett und schlief ein. Am nächsten morgen sah ich dann aber, wie müde ich wirklich schon gewesen war, denn die Hose sass hinten und vorne nicht. Die Vorderbeine bestehen aus 4 Teilen, die zusammengenäht werden müssen. Das ist auch toll beschrieben, doch da,waren diese 2 Faktoren, die nicht mit dem Schnitt harmonierten, somwie ich ihn zusammengesetzt hatte. 1. Faktor: Bengaline sieht links wie rechts gleich aus, 2. Faktor: Ich wiederhole mich, ich war müde, komatös müde.

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Kiss my Stripes

Kiss my Stripes

Als ich mit ca. 16 oder 17 Jahren von den Eltern eines Freundes (sie waren in der Textilbranche tätig) einen blau weiß gestreiften Stoff geschenkt bekam, nähte ich mir meinen ersten Overall. Er hieß damals noch Overall und nicht Jumpsuit. Ich nähte ihn ganz ohne Schnitt wie so ziemlich alles damals. Und wenn ich mich recht erinnere war es das letzte Kleidungsstück mit feinen, blauen Streifen (bis auf die Upcycling Shorts aus einem Fischerhemd). Ich hätte mir den Stoff wahrscheinlich auch nie gekauft, aber ich bekam ihn geschenkt und es waren viele Meter. Leider gibt es davon nicht mal mehr ein vergilbtes Foto, aber ich weiss, er hatte Druckknöpfe, lange Ärmel und Beine  und ich war stolz wie Bolle.

Ein paar-und-40 Jahre später, bestelle ich in voller Absicht und im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte wieder Streifenstoff, obwohl ich, und da bin ich mir zu 80% sicher, bis dahin nie wieder Streifen trug oder vernähte (bis auf die Upcyclingshorts aus einem Fischerhemd). Ringelshirts, ja. Aber Streifen… nee, ich glaube nicht.

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Anfang des Jahres entschied ich mich, bei den 12 Colours of Handmade Fashion von Selmin teilzunehmen und ich habe bisher keinen Monat, egal wie herausfordernd die Farbe ist, ausgelassen. Ich mag ihre Aktion, ihren Blog und die Art wie sie schreibt.

Warum eigentlich 12 Colours of Handmade Fashion?

Ich gehe mal davon aus, dass nicht jeder, der hier mitliest weiss, weshalb diese Aktion ins Leben gerufen wurde. Jeder hat so seine Lieblingsfarben bei Kleidung. Bei mir herrschen im Sommer die hellen Farben vor . Ich habe Unmengen an weißen T-Shirts und Blusen. Im Winter hingegen trug ich bis letztes Jahr vorwiegend dunkle Farben, meist Schwarz. Das ging soweit, dass ich so viel Schwarz im Schrank hatte, dass ich die zusammengelegten Teile nicht mehr voneinander unterscheiden konnte und mich dazu entschied, meine Pullover nach Auschnitten zu sortieren. Das dämmte das Problem ein wenig ein. Ziel dieser Aktion ist es aber, den Kleiderschrank ein wenig bunter zu machen. Und es ist erstaunlich, wie man plötzlich neue Farben für sich entdeckt… und plötzlich auch Muster.

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So lieben viele Teilnehmerinnen Streifen. Ich lese seit Monaten „Streifen gehen immer“. Ähnlich wie bei meinem Spucktuchstoff, blieb ich beinhart und widerstand erstmal. Das hielt so lange an, bis ich bei irgendjemanden die erste Bluse mit Ballonärmeln sah und von jetzt auf gleich wusste, es muss g-e-n-a-u diese Blusen sein. Und diese Bluse war blau weiss gestreift. Ich zog los und kaufte den Stoff ohne zu wissen, welchen Schnitt ich wählen würde, noch wieviel ich dafür bräuchte.

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12 von 12 im August

12 von 12 im August

Als ich vor etwas über einem Jahr mit dem Bloggen begann, war mir vieles nicht bewusst. Schon gar nicht, dass die Monate und Wochen bestimmte Tage und Daten haben, an die man immer denken sollte. Der 27. eines jeden Monats ist der Tag von 12 Colours of Handmade Fashion an dem in diesem Jahr ein selbstgenähtes Kleidungsstück in einer bestimmten Farbe veröffentlicht wird. Am 1. des Monats wird die nächste Farbe bekannt gegeben und entweder lehnt man sich entspannt zurück oder befindet sich in einer Krise (die natürlich nur relativ ist – keiner ist gezwungen mitzumachen). Die wöchentlichen Linkparties, wo man manchmal mit aller Kraft bis Mitternacht wach bleibt, um einen guten Platz zu ergattern, beschränken sich zur Zeit auf Dienstags und Donnerstags. Zwischendurch, recht neu bei mir: Fristen für Probenähen einhalten.

Und seit einiger Zeit ist da die magisch blinkende Zahl 12 auf dem Kalender. Ganz ehrlich: Ich mag sie mittlerweile. Einfach mal locker vor sich hin schreiben. Vielleicht auch mal kaum etwas schreiben, sondern einfach nur Bilder vom Tag zeigen.

Mein erstes 12von12 Bild mache ich kurz nach 00:00 Uhr.

Mein letztes Glas Wein, in dem sich meine Deckenlampe spiegelt.
Und wenig später:

Dieses Bild geht klar in die Rubrik „für mehr Realität im Internet“.

Ca. 7 Stunden später wache ich das erste mal auf. Leider hat sich das bei mir eingeschlichen – Durchschlafen war einmal. Es ist Samstag und ich versuche nochmal einzuschlafen. Das klappt für eine Stunde, dann geht es nicht mehr.
Erstmal Kaffee!

Wieder im Bett mit dem guten Heissgetränk überlege ich, was ich heute machen will. Tatsächlich kommen mir spontan 3 Dinge in den Kopf, die ich angehen möchte.
1. an meinem angefangenen Bild weitermalen. Nach einer Malpause von gut 12 Jahren (außer kleineren Zeichnungen und Kritzelein) habe ich vorgestern in einem spontanem Anfall eine alte Leinwand hervorgeholt. Dafür musstenich erstmal auf dem Dachboden eine tote Maus beseitigen, was mich normalerweise abgeschreckt hätte, scheinbar war der Drang, etwas zu malen, größer als der Ekel vor der toten Maus.
Mein Vorgehen beim Malen hat sich interessanterweise auch nicht geändert. Ich beginne mit einer Idee. Dann lasse ich das Bild stehen und warte, bis es mich weiter inspiriert. Und das war heute morgen der Fall.

Unschwer zu erkennen, dass ich das erste mal mit Stoffresten gearbeitet habe.

Mein 2. Vorhaben: Ich will endlich an einer Auftragsarbeit nähen. Liegt schliesslich schon lange genug herum.
Und 3.: Ich beginne schon mal mit dem Blogpost für heute.

Bis dahin klappt alles ganz großartig. Ein 2. Kaffee, noch schnell Instagram checken und dann kann es losgehen…

… wäre da nicht die immer wieder auftauchende Bluse gewesen, die ich schon so lange machen möchte, für die ich sogar schon Material habe und ich gestern ein Schnittmuster ausgedruckt, zusammengeklebt und ausgeschnitten hatte.

Ich werfe kurzerhand Vorhaben 1, 2 und 3 vorübergehend (haha!) über Bord und widme mich der Bluse. Dürfte ja eigentlich nicht so lange dauern. Ich bügel den Stoff nochmal, breite ihn aus und kann eigentlich schon so erkennen, dass es mit dem Schnittmuster vorne und hinten nicht reicht.
Gut wäre jetzt gewesen, entweder mehr Stoff zu kaufen oder einen anderen Schnitt zu wählen. Ein anderer Schnitt kam jetzt aber nicht in Frage. Montag hätte ich locker mehr Stoff kaufen können, aber wie ein kleines, quengeliges Kind kreist in meinem Kopf nur der Gedanke „ich will die Bluse aber jetzt!“ Wahrscheinlich hat sich dieses kleine Wesen in mir mit einem Anfall noch auf den Boden geschmissen und diese Worte laut brüllend weitergeschrien, aber das habe ich nicht mehr mitbekommen, weil ich bereits nach Lösungen suchte. Und die fand ich bald. Anstatt das wesentlich weitere Rückenteil zu nehmen, schnitt ich 2 mal das Vorderteil zu.
Für meine geplanten Ballonärmel war auch noch genug Stoff da. Den Beleg für den Halsausschnitt konnte ich noch 2 x im Stoffbruch machen, sodass mein Plan soweit aufging.


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Chai Shirt & Dress

Chai Shirt & Dress

I have just lately started to participate in pattern testing and loved it from day one on. It might have been beginners luck that I was accepted in 2 testings. But when I came across a call for pattern testing for Itch to Stitch I figured I wouldn’t have any chances. But then Kennis send me a note, saying I was part of the gang to test her new Chai Shirt and Dress.

Erst seit kurzem habe ich das Probenähen für mich entdeckt und wurde gleich in 2 Teams angenommen. Ich hielt es für Anfängerglück und bewarb mich dann mit eigentlich wenig Hoffnung bei einem Probenähaufruf von Itch to Stitch, den ich per Zufall entdeckte. Zu meiner großen Überraschung und noch größeren Freude bekam ich eine Zusage.

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Shortly after Kennis uploaded the pattern, I printed it out and glued it together. For my first try I chose a kind of viscose that I once bought about 3 m of. I figured, if it doesn’t work out, I will still have enough do make something else out of the rest.

Gleich nachdem die erste Version von Kennis hochgeladen wurde, druckte ich es aus und klebte es zusammen. Für meinen ersten Versuch wählte ich einen Viskosestoff, von dem ich noch 3 m im Stofflager hatte. Ich dachte mir, wenn das nichts wird, habe ich noch immer genug Stoff, um etwas anderes aus dem Rest zu machen.

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But my first try turned out to be almost perfect. The instructions  were already at the first try quite clear. Just when it came to the sleeves I was a bit surprised as I hadn’t noticed before that they were a mild version of puff sleeves. I usually don’t like them at all. So there I sat and wondered for a while how to get out of these sleeves, but eventually sewed them as instructed. And eventhough I am still no big fan of puff sleeves, sewing them in is so much easier than normal sleeves. And when I tried on the shirt for the first time with the sleeves, I was absolutely happy with them. They have a wonderful fit and don’t look like puff sleeves at all. The only thing I changed later for my second blouse was the length of the upper part by 1.5 cm.

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Aus Alt mach Neu – Anleitung Refashioning zur Offshoulderbluse

 

Rock nach eigenem Schnitt
 

2 zerknüllte Blusen

 
Seit Jahren liegen abseits meiner To Do Kiste, ganzen hinten in einer Ecke in einer Plastiktasche 2 alte Sommerhemden mit dem gleichen Schnitt.. Ich schätze mal, es sind schon 5 Jahre, denn die Idee war einmal, aus beiden Blusen eine neue bzw 2 neue Blusen zu machen. Die eine ist blaukariert, die andere orangekariert. Mein Plan war, sie untereinander zu mischen, sodass 2 zweifarbige Blusen dabei rauskommen würden.
Sie entkamen vielen Entrümpelungsversuchen. Jedesmal dachte ich mir, dass Projekt setzt Du irgendwann mal um. 
Letzte Woche war es dann endlich so weit. Ich war mir nicht mal sicher, ob ich sie in der Zwischenzeit nicht doch entsorgt hatte, bis ich sie völlig zerknüllt in dieser Tasche fand. 
Offshoulderblusen sind bei mir im Moment der absolute Renner. Bisher habe ich sie aber immer mit Trägern oder Cutouts gemacht, weil ich befürchtete, dass sie bei Armbewegungen über die Schulter rutschen würden. Als ich mir die blaue Bluse vornahm, dachte ich mir erstmal, wenn es jetzt schief geht, ist es nicht so schlimm. Die Anleitung zeige ich anhand der orangefarbenen, weil ich bei der Blauen mal wieder zu ungeduldig war und keine Fotos beim Nähen machte. 

Der Refashioningprozeß beginnt

Ursprünglich sah das Hemd so aus:
Ich breitete die Bluse aus, nahm eine Schere zur Hand und schnitt motiviert den oberen Teil ab. Wenn Ihr die Bluse richtig exakt aufeinanderlegt, könnt Ihr Vorder- und Rückenteil zusammen abschneiden. Sollte sich an Eurem Hemd hinten noch eine Quetschfalte befinden, müsst Ihr die natürlich auftrennen.

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