O Jackie, my Jackie – lets do the Twister

O Jackie, my Jackie – lets do the Twister

Da habe ich wochenlang darauf gebrannt, meine genähten Teile aus der Herbstkollektion von TINAlisa Schnittdesign zu zeigen und jetzt, wo es sie schon seit ein paar Wochen für Jedermann zu kaufen gibt, bin ich bis auf die Flip noch nicht vorangekommen. Das liegt zum einen daran, dass sich andere, kleinere Probenähprojekte dazwischengeschoben haben und zum anderen, dass ich gerade gesundheitlich eine etwas schwache Phase habe. Erst plagte mich ein Zahn und dann eine Blasenentzündung. Mittlerweile geht es besser und ich bin erstmal um ein Antibiotikum herumgekommen und hoffe mit meinen pflanzlichen- und Hausmitteln auch den letzten verbliebenen Rest wegzubekommen. Auf jeden Fall fühle ich mich wieder fitter und das ist viel wert.

Meine erste Jackie hatte ich zugeschnitten und zum größten Teil schon fertig genäht, als meine Mutter mich für eine Nacht auf Ihrer Durchreise von der Schweiz nach Hamburg besuchte. Am nächsten Tag sollte der 18. Geburtstag der Tochter meines Partners gefeiert werden und das Wetter war für Ende September noch recht mild. Für das Brunch hattenich mir meinen Jumpsuit von Named Clothing ausgesucht, aber mir fehlte noch eine leichte Jacke. Und die passende Jacke lag noch unfertig auf meinem Nähtisch. Also was tun, wenn Mutter, gänzlich uninteressiert am Nähen, und meine Ungeduld zusammentreffen? Man näht spät am Abend, wenn Mutter im Bett ist. Aber Mutter hat einen leichten Schlaf und man muss irgendwann notgedrungen aufhören, weil mein Nähatelier direkt über ihrem Zimmer liegt. Am nächsten morgen wollte ich dann „schnell“ weitermachen, während meine Mutter ihre Sachen packte. Und es war eines dieser „ich-mach-das-schnell-fertig-Projekte“, die dann total in die Hose gehen. Kurz vor der Geburtstagsfeier habe ich dann erstmal Mutter verabschiedet und mich dann innerhalb kurzer Zeit um eine Jackenalternative gekümmert.

Während der Feier nähte ich in Gedanken weiter. Kennt Ihr das auch? Man stößt auf ein Problem, kann aber nicht weiterarbeiten und in Gedanken ist man vollkommen bei der Lösungsfindung. Um das Ende kurz zu machen. Meine erste Jackie wollte am Ende nicht so, wie ich wollte. Wir waren zwischenzeitlich richtig verkracht.

jackie o, cardigan, tinalisa schnittdesign, strickjacke, jenischpark, hamburg, loop schal, twister, loop twister, ponta de roma, cassie, derdiedaspunkt, barlachhaus, diy cardigan, jacke nähen, strickjacke nähen, Elbchaussee, Fotosession Jenischpark, Cardigan nähen, Schnittmuster cardigan, Schnittmuster Strickjacke, Herbstkollektion Tinalisa, Herbstmode 2017, schnittmuster herbstmode 2017, mode ü50, der Stoffhandel, probenähen, pattern testing, ich nähe meine Kleidung, i sew my clothes,

Und somit liess ich Jackie O. the 1st erstmal unperfekt liegen und widmete mich einer Zweiten. Während ich beim ersten Versuch einen dunkelblauen Punta de Roma genommen hatte, wählte ich diesmal einen Strickstoff. Es lief wie geschmiert. Am Ende fiel mir ein toller Tipp von Uli aus das Königskind ein – die fransigen Webkante des Strickstoffs als Kantenabschluss zu verwenden. Auch wenn der Stoff nicht aus meinem Lieblingsladen vor Ort kommt, befolgte ich den Rat und war begeistert.

jackie o, cardigan, tinalisa schnittdesign, strickjacke, jenischpark, hamburg, loop schal, twister, loop twister, ponta de roma, cassie, derdiedaspunkt, barlachhaus, diy cardigan, jacke nähen, strickjacke nähen, Elbchaussee, Fotosession Jenischpark, Cardigan nähen, Schnittmuster cardigan, Schnittmuster Strickjacke, Herbstkollektion Tinalisa, Herbstmode 2017, schnittmuster herbstmode 2017, mode ü50, der Stoffhandel, probenähen, pattern testing, ich nähe meine Kleidung, i sew my clothes,

Mit beiden Jackies im Gepäck fuhr ich mit Sohn und seiner Freundin für ein paar Tage nach Hamburg und nahm die Gelegenheit wahr, im Jenischpark Fotos zu machen.

jackie o, cardigan, tinalisa schnittdesign, strickjacke, jenischpark, hamburg, loop schal, twister, loop twister, ponta de roma, cassie, derdiedaspunkt, barlachhaus, diy cardigan, jacke nähen, strickjacke nähen, Elbchaussee, Fotosession Jenischpark, Cardigan nähen, Schnittmuster cardigan, Schnittmuster Strickjacke, Herbstkollektion Tinalisa, Herbstmode 2017, schnittmuster herbstmode 2017, mode ü50, der Stoffhandel, probenähen, pattern testing, ich nähe meine Kleidung, i sew my clothes,

jackie o, cardigan, tinalisa schnittdesign, strickjacke, jenischpark, hamburg, loop schal, twister, loop twister, ponta de roma, cassie, derdiedaspunkt, barlachhaus, diy cardigan, jacke nähen, strickjacke nähen, Elbchaussee, Fotosession Jenischpark, Cardigan nähen, Schnittmuster cardigan, Schnittmuster Strickjacke, Herbstkollektion Tinalisa, Herbstmode 2017, schnittmuster herbstmode 2017, mode ü50, der Stoffhandel, probenähen, pattern testing, ich nähe meine Kleidung, i sew my clothes,

jackie o, cardigan, tinalisa schnittdesign, strickjacke, jenischpark, hamburg, loop schal, twister, loop twister, ponta de roma, cassie, derdiedaspunkt, barlachhaus, diy cardigan, jacke nähen, strickjacke nähen, Elbchaussee, Fotosession Jenischpark, Cardigan nähen, Schnittmuster cardigan, Schnittmuster Strickjacke, Herbstkollektion Tinalisa, Herbstmode 2017, schnittmuster herbstmode 2017, mode ü50, der Stoffhandel, probenähen, pattern testing, ich nähe meine Kleidung, i sew my clothes,

jackie o, cardigan, tinalisa schnittdesign, strickjacke, jenischpark, hamburg, loop schal, twister, loop twister, ponta de roma, cassie, derdiedaspunkt, barlachhaus, diy cardigan, jacke nähen, strickjacke nähen, Elbchaussee, Fotosession Jenischpark, Cardigan nähen, Schnittmuster cardigan, Schnittmuster Strickjacke, Herbstkollektion Tinalisa, Herbstmode 2017, schnittmuster herbstmode 2017, mode ü50, der Stoffhandel, probenähen, pattern testing, ich nähe meine Kleidung, i sew my clothes,

jackie o, cardigan, tinalisa schnittdesign, strickjacke, jenischpark, hamburg, loop schal, twister, loop twister, ponta de roma, cassie, derdiedaspunkt, barlachhaus, diy cardigan, jacke nähen, strickjacke nähen, Elbchaussee, Fotosession Jenischpark, Cardigan nähen, Schnittmuster cardigan, Schnittmuster Strickjacke, Herbstkollektion Tinalisa, Herbstmode 2017, schnittmuster herbstmode 2017, mode ü50, der Stoffhandel, probenähen, pattern testing, ich nähe meine Kleidung, i sew my clothes,

jackie o, cardigan, tinalisa schnittdesign, strickjacke, jenischpark, hamburg, loop schal, twister, loop twister, ponta de roma, cassie, derdiedaspunkt, barlachhaus, diy cardigan, jacke nähen, strickjacke nähen, Elbchaussee, Fotosession Jenischpark, Cardigan nähen, Schnittmuster cardigan, Schnittmuster Strickjacke, Herbstkollektion Tinalisa, Herbstmode 2017, schnittmuster herbstmode 2017, mode ü50, der Stoffhandel, probenähen, pattern testing, ich nähe meine Kleidung, i sew my clothes,

Was mein kleines Dörflein mittlerweile von mir kennt, mussten sich jetzt die Hamburger ansehen. Vor allem die im Stau stehenden Autofahrer an der Elbchaussee bei Teufelsbrück. Da stand eine Frau im Park und hampelte ziemlich schräg vor sich hin – ich hatte kein Stativ dabei und hatte darum meine kleine Kompaktkamera vor den Zaun gelegt, was die Autofahrer natürlich nicht sehen konnten. Sie haben sich höchstens erschreckt, wenn sich der automatische Blitz einschaltete. Ich will nicht wissen, wer sich da alles gewundert hat, dass er im Stau geblitzt wurde… Weiterlesen „O Jackie, my Jackie – lets do the Twister“

Advertisements

Erst Statist und jetzt die Hauptrolle

Erst Statist und jetzt die Hauptrolle

In meinem letzten Blogbeitrag von Donnerstag hatte ich angekündigt, noch einmal separat auf die Oberteile einzugehen, die ich zu meinen Shorts Juniper trug. Es war eigentlich anders geplant, aber als ich sah, was ich da alles trug, wäre es den Oberteilen nicht gerecht geworden, wenn sie lediglich nur kurz als Statisten erwähnt werden.

Darum bitte ich Euch jetzt, Euer Augenmerk auf die Oberteile zu richten. Wer etwas zu den Unterteilen wissen möchte, kann gern nochmal hier nachlesen.

Bühne frei für das Neckholder Top von Beekiddie.

Ich habe es aus einem hellblauen Jersey mit silbernen Ornamenten genäht. Es war eine Rabattaktion bei Makerist gepaart mit einigen heissen Sommertagen hier, die mich dazu bewegten, dieses BeeNeck Shirt zu nähen. Das schöne daran ist, dass man die Träger auch hinten befestigen kann. Bisher habe ich im Nacken einen Knoten gemacht, überlege mir aber eventuell für den nächsten Sommer eine Variante, wie ich beides haben kann.

Über das nächste Shirt habe ich bereits schon berichtet, scheue mich aber nicht, es nochmal zutun, weil ich in den Schnitt sooo verliebt bin. Es ist das Artemis von Lasari Design, das ich jetzt schon 4 mal vernäht habe, ein 5. aus weissem Jersey ist in Planung und für den Winter habe ich bereits Wollstoff, um mir die langärmelige Version als Pullover zu nähen.

Ja, ihr seht ganz richtig, ich habe bereits ein Artemis in weiss, aber der Stoff scheint reiner Polyester zu sein und an warmen Tagen entwickelt sich ein Geruch, der die Menschen um einen herum die Nase rümpfen lässt – was meist weit vor dem Moment geschieht, bevor man es selbst bemerkt. Um die beiden Shirts unterscheiden zu können, werde ich das nächste weisse Artemis wahrscheinlich mit 3/4 Ärmeln nähen.

Das letzte Artemis ist aus einem Jersey, mit orange-lila Ringeln. Ich wollte es eigentlich noch zu der Aktion 12 Colours of Handmade Fashion dazu nehmen, bis ich später auf den Fotos sah, dass es fast nur orange aussieht. Oh je, hatten wir Orange schon? Ich hatte eigentlich vor, keine Fotos vor Bekanntgabe der neuen Farbe zu posten… Für den Fall, dass Orange drankommt, betrachtet das Foto als Sneak Preview oder besser noch als antizipierter Sneak Preview.

Die nächste Teilnehmerin im Bereich Oberteile ist Hera. Wardrobe by me, ein dänisches Label von der lieben Christina Albeck, stellte diesen vor einiger Zeit auf Facebook gratis zur Verfügung. Nach der Frida Shorts und dem Slipdress ist es mein 3. Schnitt von ihnen. Warum ich ausgerechnet diesen gut gereiften Chiffon aus meinem Stofflager nahm – tja, diese Frage stellte ich mir während des Nähens auch immer wieder, wenn die untere Stofflage nach links, die obere nach rechts, ich aber beide Teile unter dem Nähfuss gern geradeaus gehabt hätte. Chiffon eben. Die restlichen Meter davon habe ich jetzt erstmal ganz nach hinten verbannt, bis ich nächstes Jahr vielleicht wieder vergessen habe, wie frustrierend er ist.

Weiterlesen „Erst Statist und jetzt die Hauptrolle“

Kiss my Stripes

Kiss my Stripes

Als ich mit ca. 16 oder 17 Jahren von den Eltern eines Freundes (sie waren in der Textilbranche tätig) einen blau weiß gestreiften Stoff geschenkt bekam, nähte ich mir meinen ersten Overall. Er hieß damals noch Overall und nicht Jumpsuit. Ich nähte ihn ganz ohne Schnitt wie so ziemlich alles damals. Und wenn ich mich recht erinnere war es das letzte Kleidungsstück mit feinen, blauen Streifen (bis auf die Upcycling Shorts aus einem Fischerhemd). Ich hätte mir den Stoff wahrscheinlich auch nie gekauft, aber ich bekam ihn geschenkt und es waren viele Meter. Leider gibt es davon nicht mal mehr ein vergilbtes Foto, aber ich weiss, er hatte Druckknöpfe, lange Ärmel und Beine  und ich war stolz wie Bolle.

Ein paar-und-40 Jahre später, bestelle ich in voller Absicht und im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte wieder Streifenstoff, obwohl ich, und da bin ich mir zu 80% sicher, bis dahin nie wieder Streifen trug oder vernähte (bis auf die Upcyclingshorts aus einem Fischerhemd). Ringelshirts, ja. Aber Streifen… nee, ich glaube nicht.

1B25FF17-C2B2-494D-AAA9-CB5D108E3311

4551DA5C-6FA8-438C-814D-24F27F2E91A0

Anfang des Jahres entschied ich mich, bei den 12 Colours of Handmade Fashion von Selmin teilzunehmen und ich habe bisher keinen Monat, egal wie herausfordernd die Farbe ist, ausgelassen. Ich mag ihre Aktion, ihren Blog und die Art wie sie schreibt.

Warum eigentlich 12 Colours of Handmade Fashion?

Ich gehe mal davon aus, dass nicht jeder, der hier mitliest weiss, weshalb diese Aktion ins Leben gerufen wurde. Jeder hat so seine Lieblingsfarben bei Kleidung. Bei mir herrschen im Sommer die hellen Farben vor . Ich habe Unmengen an weißen T-Shirts und Blusen. Im Winter hingegen trug ich bis letztes Jahr vorwiegend dunkle Farben, meist Schwarz. Das ging soweit, dass ich so viel Schwarz im Schrank hatte, dass ich die zusammengelegten Teile nicht mehr voneinander unterscheiden konnte und mich dazu entschied, meine Pullover nach Auschnitten zu sortieren. Das dämmte das Problem ein wenig ein. Ziel dieser Aktion ist es aber, den Kleiderschrank ein wenig bunter zu machen. Und es ist erstaunlich, wie man plötzlich neue Farben für sich entdeckt… und plötzlich auch Muster.

613b255e-f2f7-4119-98e2-cedec63c6fe9

B6CC7EA7-2994-4D21-A404-B454D85B7B38

So lieben viele Teilnehmerinnen Streifen. Ich lese seit Monaten „Streifen gehen immer“. Ähnlich wie bei meinem Spucktuchstoff, blieb ich beinhart und widerstand erstmal. Das hielt so lange an, bis ich bei irgendjemanden die erste Bluse mit Ballonärmeln sah und von jetzt auf gleich wusste, es muss g-e-n-a-u diese Blusen sein. Und diese Bluse war blau weiss gestreift. Ich zog los und kaufte den Stoff ohne zu wissen, welchen Schnitt ich wählen würde, noch wieviel ich dafür bräuchte.

Weiterlesen „Kiss my Stripes“

Die Juniper – mit Jogginghose ins Büro

Die Juniper – mit Jogginghose ins Büro

Ihr Lieben,

ich habe gerade meinen gesamten Text mit voller Absicht gelöscht. Einerseits hatte ich bereits am Dienstag viel geschrieben (Link: Jumpsuit und Selbstbewusst sein) und zudem war unzufrieden damit. Viel Blabla um eine Hose, die eigentlich nicht viel Worte braucht. Anna Tong von Anniways Schnittmuster hat einen grossartigen Hosenschnitt entwickelt, der wandlungsfähig, gut nachzunähen und bequem ist. Anstatt eines Reissverschlusses und Knopf, wird ein breites Gummi in den Bund eingezogen. Die nötige Weite bekommt sie durch 2 kleine Bundfalten am Vorderteil. Wer will kann unten ein Bündchen annähen, sie zu einer Shorts kürzen oder aber auch eine Kordel mit Ösen zusätzlich zum Gummiband am Bund einziehen.  2 seitliche Vordertaschen und eine klassische Leistentasche (auch variabel gestaltbar) hinten sind für mich ideal und runden den Schnitt toll ab.

Alle reden von Transparenz – ich mach es

Juniper aus Leinen mit transparenten Einsätzen aus Chiffon am unteren Vorderbein und einer Leistentasche hinten.

 

DSC_0231

DSC_0214

DSC_0212

DSC_0216

DSC_0154

DSC_0138

Die sommerlich-leichte Hose oder Pyjama + Jogging = Streetstyle

Die 2. Juniper ist etwas legerer aus einem Viskosestoff von Milliblus, der für mich perfekt ist. Statt der hinteren Eingriffstasche habe ich 2 quergestreifte Taschen aufgenäht.

DSC_0197

DSC_0201

DSC_0172

DSC_0179

Weiterlesen „Die Juniper – mit Jogginghose ins Büro“

Ich sehe rot… 12 Colours of Handmade Fashion

Ich sehe rot… 12 Colours of Handmade Fashion

Ja, was soll ich sagen – der eine oder andere erkennt das Kleid wieder und denkt sich, dass es das letzte mal aber blaugestreift war. Hier ist jetzt keiner Farbenblind, ich musste diesen Schnitt nur unbedingt nochmal machen und als Selmin aka Tweed and Greet für die 12 Colours of Handmade Fashion rot bekannt gab, war ich schnell entschieden, es nochmal mit roten Ringeln zu nähen. Darum kann ich hier wenig Neues erzählen und beschränke mich einfach auf die Farbe.

4CE388E5-84DB-4028-BC76-1222DA847090

790DCAB0-E962-427F-ADD9-18F00684C285

Roter Teppich, Rotkäppchen und der Wolf, Rotkäppchen Sekt, rotes Tuch, Alarmstufe rot, rote Rosen, Rötung, Morgenrot, Abendrot, blutrot, rote Augen, Signalrot, rosarote Wolke, roten Kopf kriegen, es fehlt der rote Faden.

DSC_0067.jpg

CCA76E55-D897-4BE1-B75C-BB4140F2ED1E

 

24B683C5-58ED-46CC-9848-40590BCDA18F

Rostrot, Rot werden, die rote Lola, das Rote Meer, Rotkohl, Rothaut (politically totally incorrect!), Rotkehlchen, Rotwild, Rot am Mann (ach nee, dass war Not), Rot am See (ein Ort in Baden Würtemberg), Rothenburg, Rottweiler (keine Beschwerde bitte, da steckt das Wort rot sehr wohl drin. Den Rotstift braucht Ihr jetzt nicht ansetzen.

IMG_2796.jpg

 

DSC_0069.jpg

DSC_0099.jpg

Weiterlesen „Ich sehe rot… 12 Colours of Handmade Fashion“

Milliblus – viel mehr als Anfängernähen

Wie heißt es immer so schön im Fernsehen: Der nachfolgende Beitrag wird Ihnen präsentiert von….
(was oder wer auch immer…)
Mein heutiger Beitrag wird nicht präsentiert von Milliblus, sondern ganz allein von mir und meiner Liebe zu ihren Stoffen.
Wir sind erst seit dem Frühjahr zusammen und haben uns rein zufällig durch das Internet kennengelernt. Unser erstes Date, das durch das Königskind in Friedberg ermöglicht wurde, war der Jersey mit Frauenköpfen. Ich sah den Stoff und wusste sofort – der ist es!!! Es war Liebe auf den ersten Blick.

Ich verblieb erstmal bei den Frauengesichtern, denn ich entdeckte schon beim ersten Besuch im Stoffladen den wunderbaren rosafarbenen Stoff aus Webware mit Elastananteil. In Verbindung mit der ersten Stoffliebe und der Sehnsucht nach Frühling, mit den einhergehenden Frühlingsgefühlen, kaufte ich den Stoff und nähte Shorts.

 

Liebe auf den 2. Blick

Mit dem Shirt und den Shorts war ich glücklich. Doch ich hatte ja noch mehr Stoffe entdeckt und der Frühling und somit auch unser Urlaub nahte.
Ich brauchte Kleider. Und wer hatte den passenden Stoff für meine Kleider? Oder war es eher andersrum, dass ich den Stoff sah und sofort dazu Kleider im Kopf hatte – ach, wie in jeder Liebesbeziehung vergisst man manchmal kleine Details.

 

 

Weiterlesen „Milliblus – viel mehr als Anfängernähen“

Schon wieder 12 von 12 – Alltag einer Bloggerin

 

Ich habe es heute morgen völlig verpennt. Letzte Woche dachte ich noch dran, aber dann kam der 30. Geburtstag vom Ältesten mit Kuchen backen, was ich mittlerweile nur ca. 4 x im Jahr mache (Geburtstag von den Kindern, vom Liebsten und zu Ostern der Hefezopf).
Am Samstag war ich mit 2 Freundinnen verabredet, von denen eine absagte und so saßen wir anfangs zu Zweit auf dem Fest in Friedberg. Dann kam noch ihr Mann dazu, mein Sohn sagte kurz ‚Hallo‘, ihr Mann ging und stattdessen waren wir an unserem Platz, einer langen Bierbank, mit unseren großen Klappen mitten in einen Freundeskreis von Leuten geraten, die wir überhaupt nicht kannten. Während meine Freundin zu Fuß nach Hause konnte, musste ich noch anschließend mit dem Auto fahren und hielt mich dementsprechend mit dem Alkohol zurück, sodass ich es um Mitternacht noch schaffte, mich in eine lebhafte Diskussion über Politik mit … tja, wie hieß er noch… zu begeben. Jeder neue, der im Laufe des abends zu diesem Freundschaftskreis hinzukam, stellte sich mit Namen vor. Ich nannte meinen, meine Freundin ihren und ich habe nicht die leiseste Ahnung, wer da nun alles dabei war. Entfernt erinnere ich mich an einen Hans und einen Thomas, aber ich lege dafür nicht meine Hand ins Feuer. Gegen Mitternacht machten wir uns vom Fest und dem eingeschworenen Freundschaftkreis, von denen sich wahrscheinlich auch keiner mehr an uns erinnert und wollten eigentlich jeder nach Hause, aber dann quatschten wir uns fest. Anstatt zu meiner Freundin nach Hause zu gehen, setzten wir uns in mein Auto (direkt vor ihrer Haustür!) und standen dort bis 3.00 Uhr morgens.
Sonntag war ich dann dementsprechend verpennt und zum Glück nicht verkatert. Ich legte mich in meinen Garten. Am Abend waren wir zum offiziellen Essen von meinem Sohn in einem sehr schönen Restaurant eingeladen. Das Essen war der Hammer.

Aber hier geht es ja heute nicht um das Wochenende sondern um Montag, den 12. Juni, den ich eben im Zuge des Wochenendes völlig verpeilt hatte.
Da mich mein Freund nach dem Geburtstagsessen meines Sohnes mit zu sich nach Hause nahm, stand ich seinem Büroalltag entsprechend früh auf, machte mich fertig und ließ mich von ihm nach Hause bringen, weil er sowieso daran vorbei fährt. (Keinerlei Fotos von diesem Teil des Tages. War ja schließlich ’nur‘ der Tag nach der Feier von Sohnemann).
Zu Hause angekommen machte ich mir erstmal meinen 2. Kaffee und ging danach nach oben, um an meinem Kleid zu nähen, das ich bereits die Tage davor zugeschnitten hatte.
Während ich so gut gelaunt vor mich hinnähte, dämmerte es langsam bei mir im Kopf… ‚welches Datum haben wir heute eigentlich?‘ … schließlich ist bald 12 von 12. Es WAR  der 12.  von 12!!
Und gefühlt war es auch ungefähr 12 vor 12, weil ich bis dahin zwar schon viel getan, aber keinerlei Fotos gemacht hatte.

Nachgestellte Szene…. (ich schummel – ich weiß)

Als mir das dann gewahr wurde, rief als erstes meine beste Freundin aus dem Norden an, damit wir uns nach etwas mehr als eine Woche wieder auf den neuesten Stand der Dinge bringen.
Sie mal wieder im Auto – ich mal wieder an der Nähmaschine und so versuchte ich einige unkomplizierte Nähte im langsam (und somit einigermaßen Leisemodus) zu nähen, während sie von einem Funkloch ins nächste fuhr. Das schöne an unseren Gesprächen ist, dass wir danach sofort wieder anknüpfen. Da gibt es kein langes Gerede von „oh, da war ein Funkloch, tut mir leid, wo waren wir stehengeblieben?“ – Nein wir sparen uns das und nehmen den Anruf mit „zuletzt sagtest Du, du hättest….“ und dann geht es gleich weiter.
Ich habe keine Ahnung, wie lange wir sprachen, aber irgendwann war mein Kleid fast fertig, wir hatten schon längst aufgelegt und ich kam endlich zu Punkt 2 der Tagesordnung: Fotos für einen Blogbeitrag machen. Als ich da auf die Uhr schaute, war es ca. 14.00 Uhr.

 

Es fehlte nur noch der Saum, aber der ist jetzt auch fertig

Weiterlesen „Schon wieder 12 von 12 – Alltag einer Bloggerin“