Greta auf Kreta …

Greta auf Kreta …

Nach Janis in Venice wäre es ja jetzt echt toll, wenn ich hier die Bluse Greta von Fina auf Kreta vorstellen könnte, aber ich muss Euch enttäuschen – weder meine Greta noch ich waren bisher auf Kreta. Stattdessen war Greta Nr. 1 auch in Venedig, was keinerlei Reim ergibt und – ja, ich schäme mich – nicht mal Fotos von Greta in Venedig entstanden sind, obwohl ich sie anhatte. Es liegt daran, dass ich sie ein paar mal abends trug und das Licht dann nicht wirklich optimal zum Fotografieren war. Aber sie hat die Italiener mindestens genauso beeindruckt, wie meine Janis und ich bin fest davon überzeugt, dass Greta der Grund ist, weshalb wir abends bei Roberto, dem lustigen Kellner, einen Bellini aufs Haus bekamen (kann jemand das Gegenteil beweisen? – eben!!!).

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Als Fina von Finas Ideen zum Probenähen aufrief, bewarb ich mich sofort, weil ich seit einiger Zeit wirklich gern füe sie nähen wollte. Meine liebe Bloggerfreundin, Jenni von Basteltantes Nähkästchen, ist ein schon seit einiger Zeit ein Fan von Finas Schnittmustern und war beim Probenähen für das Kleid dabei. Sie steckte mich mit ihrer Begeisterung an. Und so freute ich mich doppelt, als Fina mich in ihr Team aufnahm.

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Greta mit der versetzt angesetzten, verdeckten Knopfleiste hatte mich sofort interessiert. Auf der Suche nach einem geeignet Stoff fand ich einen Rest von meinem Jumpsuit, musste aber schnell merken, dass er nicht reichen würde. Daneben lag jedoch der blaue Chiffon, den ich bereits für meine erste Juniper gewählt hatte und entschied spontan, einge Schnittteile mit dem Chiffon zuzuschneiden. So entstand unabsichtlich eine hervorragend passende Greta zur Juniper.

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Kaum aus Venedig zurück, machte ich mich an Greta Nr. 2. Für sie hatte ich bereits aus Venedig einen Nadelstreifenstoff bei Der Stoffhandel bestellt. Das war ein Samstag und ich schrieb in einer Notiz, dass ich sehr glücklich wäre, wenn der Stoff bald kommen würde. So wartete ich den Montag mit der 2. Greta ab, schaute mich aber schon vorsichtshalber nach Alternativen um, denn Greta und Fotos sollten bald für das Ebook fertig sein. Am Dienstag morgen klingelte der Postbote und brachte mir den Stoff, der direkt aus dem Paket auf dem Boden (Zuschneidetisch würde sich jetzt besser anhören, aber ich habe keinen) zum Zuschneiden landete. Zudem konnte ich noch spontan meinen Einfädler an der Nähmaschine reparieren und ich wusste, jetzt geht nichts mehr schief. Im Gegensatz zur ersten Greta gelang mir diesmal die verdeckte Knopfleiste einwandfrei, weil sich def Knoten in meinem Kopf gelöst hatte. Der Rest war unproblematisch und ich wurde übermütig. Die Besonderheit bei Greta ist nämlich, dass man die Bluse einfach so über den Kopf ziehen kann oder aber tatsächlich Knöpfe und Knöpflöcher annäht. Man kann sie auch ganz anders machen, als Bikerjacke mit Reissverschluss, wie hier bei Basteltantes Nähkästchen zu sehen ist. Das mit den Knöpflöchern klappte allerdings nicht so, wie ich wollte (hatte ja an dem Tag schon genug Erfolgserlebnisse) und ich nähte die Knopfleiste einfach zu.

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Ups, das wird ja eine Jacke….

Es ist Montag, die Sonne scheint und heute morgen griff ich in den Kleiderschrank mit der Absicht, mal etwas anderes als Jeans oder Leggings anzuziehen. Dennoch sollte es warm sein, denn es ist noch immer frostig draußen und selbst drinnen friere ich.

Als erstes Griff ich zu dieser Hose und obwohl ich weiß, dass ich sie enger gemacht hatte, war ich doch erstaunt, dass ich komplett selbstgenäht hatte. Das war mir doch tatsächlich entfallen.

Beim Oberteil wählte ich den grauen V-Ausschnittpullover. Während ich beides vor dem Spiegel überprüfe, bemerke ich, dass ich ganz zufällig (oder auch nicht…) 2 Teile gewählt hatte, die selbstgenäht sind.

Es ist einfach ein wirklich tolles Gefühl, wenn man sich etwas zum Anziehen sucht und plötzlich 2 selbstgenähte Teile in der Hand hat. Und es werden immer mehr.

Mein „Puzzle-Mantel“ nimmt auch langsam Form an. Die gefühlten 367 Schnittteile konnte ich, soweit ich es überblickt habe, richte zusammenfügen. Es fühlte sich aber tatsächlich am Anfang mehr nach einem textilen 3-D-Puzzle an. Ich habe noch nie so viele eigene Markierungen mit Schneiderkreide auf Teile gezeichnet, wie bei diesem Projekt.


Neben dem vorderen Seitenteil, dem hinteren Seitenteil, dem vorderen Mittelteil und dem hinteren Mittelteil, gab es zudem noch alles als Unterteil, sowie Passe. Kragenteile, vorderer Besatz und Ärmel sind da noch gar nicht mit dabei.
Das alles dann noch als Futter .. puh! Die größte Überraschung ist aber, dass ich nach der ersten Anprobe feststellte, dass dieser „Wintermantel“ gar kein Mantel sondern eine kurze Cabanjacke ist. Irgendwo zwischen Herunterladen und Zuschneiden scheint etwas in meinem Kopf passiert zu sein.

Und noch eine Fehlleistung meinerseits: Wie in aller Welt konnte es mir passieren, einen Jackenschnitt herunterzuladen, bei dem keine Taschen sind.
Ich liebe ja Handtaschen, aber die ersetzen nun mal überhaupt nicht Jackentaschen. Schlimm genug, dass die Hose oben keinerlei Taschen hat. Wenn ich dazu dann noch den Mantel, quatsch, die Jacke anziehen sollte bin ich echt aufgeschmissen. Taschen werde ich also noch auf jeden Fall anbringen, reinschneiden oder sonst was.

So sehen jetzt sämtliche Vorder- und Rückenteile genäht aus:

Die Ärmel hab ich zur Entspannung schonmal zusammengenäht, weil ich zumindest da die Teile ohne Schwierigkeiten zuordnen konnte.

Und so soll es dann am Ende aussehen. Diese kleine technische Zeichnung hat mir sehr bei der Orientierung geholfen.
Zweifel habe ich übrigens auch gerade am Stoff. Ich bin mir nicht sicher, ob er mir noch so gefällt wie anfangs im Laden. Aber vielleicht muss ich einfach abwarten, bis die Jacke fertig ist.

Ich wünsche allen einen guten Start in die Woche!

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